Donnerstag, 31. Dezember 2009

Die Gutmenschen unter uns!!

Die Zeit analysiert unter der Rubrik Sozialverhalten: Rechthaber und Samariter
Der Gutmensch stellt sich in den Dienst der Menschheit und lässt sich feiern. Der gute Mensch aber stellt sich in den Dienst des Nächsten und hilft selbstlos.
Wie jetzt, da gibt es einen Unterschied? Ja..

Über den guten Menschen ist wohl nicht viel zu sagen, weil im Grunde seines Herzens fast jeder weiß, worin das Gutsein im Leben besteht. Wer ist nun aber der/die Gutmensch?
Der Gutmensch ist schwer erträglich, weil er sich immer auf die moralisch unangreifbare Seite stellt, versucht sich DIE ZEIT an einer Definition. Um dabei aber auch gleich diese Menschen zu kritisieren: Aus seiner Unangreifbarkeit bezieht er Macht, sein äußerliches Gutsein aber verdeckt das potentiell Schändliche des Machthaben.
Der Gutmensch ist also nur vordergründig (Schein) ein guter Mensch. Sein rechthaberisches Getue soll andere Menschen moralisch entwaffnen, wobei er sich selbst der Kritik an seiner Blindheit durch Unangreifbarkeit entzieht. Der Gutmensch meint es auch nicht ehrlich es geht ihm um die Macht der Unangreifbarkeit und die Hoheit der angesagten Themen. Er bezieht seine Macht also dadurch, andere zu kritisieren, ohne dabei selbst kritisiert werden zu können.

Zu Erkennen, dass es im Menschen viele Facetten gibt ist eine Tatsache die wir täglich erleben.

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