Donnerstag, 31. Dezember 2009

Die Gutmenschen unter uns!!

Die Zeit analysiert unter der Rubrik Sozialverhalten: Rechthaber und Samariter
Der Gutmensch stellt sich in den Dienst der Menschheit und lässt sich feiern. Der gute Mensch aber stellt sich in den Dienst des Nächsten und hilft selbstlos.
Wie jetzt, da gibt es einen Unterschied? Ja..

Über den guten Menschen ist wohl nicht viel zu sagen, weil im Grunde seines Herzens fast jeder weiß, worin das Gutsein im Leben besteht. Wer ist nun aber der/die Gutmensch?
Der Gutmensch ist schwer erträglich, weil er sich immer auf die moralisch unangreifbare Seite stellt, versucht sich DIE ZEIT an einer Definition. Um dabei aber auch gleich diese Menschen zu kritisieren: Aus seiner Unangreifbarkeit bezieht er Macht, sein äußerliches Gutsein aber verdeckt das potentiell Schändliche des Machthaben.
Der Gutmensch ist also nur vordergründig (Schein) ein guter Mensch. Sein rechthaberisches Getue soll andere Menschen moralisch entwaffnen, wobei er sich selbst der Kritik an seiner Blindheit durch Unangreifbarkeit entzieht. Der Gutmensch meint es auch nicht ehrlich es geht ihm um die Macht der Unangreifbarkeit und die Hoheit der angesagten Themen. Er bezieht seine Macht also dadurch, andere zu kritisieren, ohne dabei selbst kritisiert werden zu können.

Zu Erkennen, dass es im Menschen viele Facetten gibt ist eine Tatsache die wir täglich erleben.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Billionen-Monopoly.. Good bye Euro!!

Um sich gegen den Euroverfall (der ist gerade in vollem Gange) zu schützen sollte man sein Geld wohl lieber in Sachwerte packen. Zuerst Griechenland, dann Irland, Spanien und dann die totale Flucht aus dem Euro. Good bye Euro!! Gold ist und war immer Geld - zu allen Zeiten. Das sollte man bedenken.

Im EZB-Turm dürfte gerade richtige Panik herrschen.

Spiegel: Kapitulation vor dem Monopoly-Monster

Es ist der Skandal des Jahres: Die Investment-Banker, die fast die Welt in den finanziellen Abgrund gerissen hätten, spielen wieder ihr Billionen-Monopoly. Wir erleben jetzt den Showdown zwischen einer globalen Geld-Oligarchie und der Politik - in dem die USA, Großbritannien und China eine fatale Rolle spielen.
Heise: Das Wunder an der Wall Street
Selbst während der Periode der Stagnation in den 70er Jahren wuchs die Geldmenge M0 in den USA nie schneller als um 15 Prozent jährlich. Derzeit explodiert sie mit ca. 100 Prozent im Jahresvergleich. 

Diese gigantische Geldschwemme bildete die Grundlage des gegenwärtigen Börsenbooms wie auch der nun mit Leichtigkeit durchgeführten Kapitalerhöhungen. Die als Primary Dealer bezeichneten Großbanken, die direkt von der Fed mit frischer Liquidität versorgt werden, können derzeit "praktisch unlimitiert zu Nullzins Liquidität bzw. Kredit" bei dieser aufnehmen, bemerkte der Blog Wirtschaftsquerschüsse: "Damit können sie sich günstig refinanzieren, die Gewinnmarge aus den Zinsdifferenzen aus Kreditnahme und Kreditvergabe steigen". Die "Liquidität für diverse spekulative Geschäfte" sei somit reichlich vorhanden.
2010 wird ein Schreckensjahr: Wenn die Finanzwelt zusammenbricht (Handelsblatt)
Die Börsen brechen ein, die Eurozone fällt auseinander, galoppierende Inflation stürzt die Welt ins Chaos. Am Ende ist ihr Geld nichts mehr wert - nur ein Haufen Papier. Das behaupten zumindest selbst ernannte Börsenexperten. Jetzt, da die Tage kürzer werden und sich das Ende des Jahres nähert, trauen sich die Untergangspropheten wieder aus der Deckung und ängstigen Anleger mit düsteren Prognosen. 2010 wird ein Schreckensjahr, so viel steht fest.

EZB kauft schon Pfandbriefe: Stützkäufe der Notenbanker (ftd)

Die EZB hilft mit einem milliardenschweren Programm dem angeschlagenen Emissionsmarkt für besicherte Anleihen wieder auf die Beine. Das Emissionsvolumen blüht nach einer Dürreperiode wieder auf.
Wenn diese Liquidität herauskommt: Der Euro ist bald Geschichte (rp-online)

Kommt die Hyperinflation? Die Bestellung vieler neuer Gelddruckmaschinen deutet darauf hin – und nicht nur die.
Also, wir sehen gerade die grösste Zentralbank-Geldschwemme aller Zeiten. Das schlimmste aber wird sein, wenn die Zinsen hoch müssen. Dann gehen die ganzen Schuldsklaven auf dem Zahnfleisch. Jede Veränderung bietet auch immer neue Chancen. Letztendlich weiß doch jeder denkende Mensch, daß es so nicht auf Dauer gut gehen kann.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Als ob's am Namen läge!

Die gute Nachricht: Der Vorstand des Arbeitsamts will Hartz IV abschaffen.

Die schlechte Nachricht ist: nur der Name soll weg, stattdessen soll Neusprech her.

Hartz IV ist der größte Misserfolg in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Die Armutsbekämpfung braucht eine neue, positiv besetzte und unverbrauchte Überschrift. Hartz IV ist zu einem Schimpfwort verkommen, der Jugendjargon hat mit „hartzen“ das passende Verb gefunden.

Ober - Wirtschaftsweiser will Hartz IV um 30% kürzen!!

Dafür will er aber Hinzuverdienstmöglichkeiten schaffen. Wir haben ja auch "überhaupt" keine Krise!!!

Hartz IV um 30% kürzen.

Anders formuliert ist das ein klarer Angriff auf den Mindestlohn den es ja wie bekannt in vielen Ländern Europas gibt. Auf der anderen Seite ist das eine Annäherung an die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Wir können uns ja dann irgendwo in der Mitte treffen. 

Zuerst werden die Sozialverbände aufschreien, daher wird diese Kürzung wohl eher nicht kommen. Das kann man über die Inflation einfacher bewerkstelligen - weniger zu bemerken.

Freitag, 18. Dezember 2009

Eingeschränkte Berichterstattung!!!

Die Korrespondenten von ARD und ZDF, die nach Kopenhagen gereist sind, unterliegen wohl massiven Beschränkungen. Aus diesem Grund haben die Sender einen Protestbrief veröffentlicht. Im Wortlaut:
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten hiermit gegen die massive Beschränkung der freien Berichterstattung auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen protestieren. Seit heute dürfen sich Journalisten im Konferenzzentrum nicht mehr frei bewegen. Drehs außerhalb des Pressezentrums sind nur noch möglich, wenn ein Delegationsmitglied das Kamerateam und den Reporter an der Sicherheitsschleuse abholt und das Team dann von einem UN-Verantwortlichen begleitet wird. Spontane Drehs sind unmöglich. Selbst die UN-Medienkoordination wurde offenbar von diesen Maßnahmen überrascht, da die Verschärfung nicht angekündigt war. Diese Maßnahmen verstoßen gegen die Presse- und Rundfunkfreiheit und behindern die Arbeit der Medien in höchstem Maße. Wir sehen das Recht der freien Berichterstattung massiv eingeschränkt. Daher fordern wir die sofortige Aufhebung dieser Einschränkung für alle Journalistinnen und Journalisten auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen.

Mit freundlichen Grüßen,

Nikolaus Brender Thomas Baumann
Chefredakteur ZDF Chefredakteur ARD

--Quelle--

Samstag, 12. Dezember 2009

Für diesen Illuminaten- Unsinn gibt es deutsches Steuergeld

Deutschland gibt Milliarden für arme Länder
Die Bundesrepublik wird Entwicklungsländern insgesamt 1,26 Milliarden Euro für Klimaschutzprojekte zahlen. Das Geld ist Teil einer größeren Zahlung der Europäischen Union. Die Zusage Europas geht über das bisherige Mindestziel hinaus und gilt als Voraussetzung für einen Erfolg des Weltklimagipfels in Kopenhagen.[welt.de]
Na, ist sie nicht wieder sehr grosszügig, Eure/unsre Bundeskanzlerin? Richtig grosszügig zu den afrikanischen Korruptions-Regierungen.

Lesenswert zum Thema Klima:
Alles Schall und Rauch - Noch ein Klimamärchen zerstört, der Meeresspiegel steigt nicht - Die beliebtesten Argumente des Klimaerwärmungskult zerstört