Donnerstag, 29. April 2010

Das schlimmste kommt noch!!

Interview mit Prof. Wilhelm Hankel über die Auswirkungen der Krise und Perspektiven für die Zukunft. Bestes denkbares Szenario: Stagnation für die nächsten 5-10 Jahre. Für viele Menschen steht das Schlimmste aber noch bevor.

Das Schlimmste kommt noch !!! Teil 1 von 2


Das Schlimmste kommt noch !!! Teil 1 von 2


Mehr als Besorgniserregend, danke Prof. Hankel ein Funken Wahrheit an der Brandung des Untergangs des deutschen Volkes!!!

Analyse: Die tatsächlichen (!) Arbeitsmarktzahlen April 2010

erstellt von Sybilla Mein Politikblog

Liebe Leser – was soll ich noch groß sagen, inzwischen kennt Ihr Sybilla. Das ist die gute Fee, die sich Monat für Monat so viel Mühe mit der Analyse gibt.
Hier ist sie also:

Frühjahresbelebung am Arbeitsmarkt nicht so stark wie erwartet

Arbeitsmarkt April 2010:

Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht April 2010 Seite 13 –…. Die Neuausrichtung der Instrumente hat indirekt Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Arbeitslosenzahlen im Zeitablauf. Nach § 16 Absatz 2 SGB III gelten Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht als arbeitslos. Diese Regelung kommt bei den neuen Maßnahmen nach § 46 SGB III zum Tragen und entsprechend werden Teilnehmer an solchen Maßnahmen einheitlich nicht als arbeitslos geführt. Dies galt auch schon für Teilnehmer an Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, nicht aber für Personen, für die ein Dritter mit der Vermittlung beauftragt wurde; sie waren während der Beauftragung weiter arbeitslos registriert…

Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im April 2010

3.406.344Personen + 1.584.865 Personen in arbeitsmarktpolitischen Instru-menten

ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen April 2010 == 4.991.209 betroffene Personen

BA Bericht April 2010 Seite 50 Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.585.203Personen Unterbeschäftigungsquote 10,8 %

Leistungsempfänger 3): (ALG I; ALG II; Sozialgeld ohne Sozialhilfe SGB XII) BA Bericht April 2010 Seite 50
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.

Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt weiterhin bei über 8 Millionen Personen (8.036.892) BA Bericht April Seite 50.

Der BA – Arbeitsmarktstatistik suggeriert weiterhin eine Insel der Glückseligkeit. Die Arbeitslosenstatistik der BA verzeichnet die übliche Frühjahresbelebung am Arbeitsmarkt, die nicht so stark ausfällt „als erwartet“.

Bei sorgfältiger Betrachtung des BA Monatsbericht fällt allerdings auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb die Frage, wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder – wie zuletzt in Griechenland – geschätzt?

Vor allem stellt sich die Frage, woher kommt trotz „robusten Arbeitsmarkt“ das exorbitant hohe Finanzdefizit der BA und der exorbitant hohe Anstieg der Ausgaben für soziale Leistungen (ALG II) bei den Kommunen?

Statistisches Bundesamt – Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 – Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Laut BA Schätzungen/Hochrechnungen befanden sich im Monat Februar *1,58 Mio. Personen (*vorläufig und hochgerechnet) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. (BA Bericht März Seite 6)

Darunter sind nach BA Hochrechnungen/Schätzung 294.760 Personen in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II wobei von einer Untererfassung auszugehen ist, 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2009 [Januar bis Dezember, Datenstand April 2010] nur ca. 71 % im BA Bericht März waren es noch 77 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Wie viele Personen in den fehlenden 23 % jetzt 29 % gefördert werden, wäre reine Spekulation. (BA Bericht April Seite 82 Fußnote 3)

Vor allem im Bereich der Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) ist eine erhebliche Untererfassung zu vermuten. Hinweis BA Bericht April 2010 Seite 82 Am aktuellen Rand werden die Daten aufgrund von Erfahrungswerten hoch gerechnet.7)

Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden.

Quelle der Daten: http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst…nat/201004.pdf

Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik die vielfach auf Schätzungen und Hochrechnungen der BA beruht?

Die Wirtschaftskrise schlägt demnach nur auf die Zahl der Leistungsempfänger und die Finanzen der BA und der Kommunen durch, nicht aber auf die Zahl der Arbeitslosen, die BA Statistik der Arbeitslosen bleibt in der Krise „robust“ die Arbeitslosen werden weiterhin in den „Verschiebebahnhöfen“ – arbeits-marktpolitische Instrumente und Kurzarbeit sowie der steuerfinanzierten Bürgerarbeit verborgen.

Erstellt von Sybilla am 29.04.10

Quelle: http://www.meinpolitikblog.de

Dienstag, 27. April 2010

Subventionen und Inzucht …. Erfolgsrezepte der Lumpenelite

von Eifelphilosoph

Wenn man reich werden will stellt sich einem zunächts erstmal eine zentrale Frage: woher soll ich das Geld nehmen? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: von Anderen. Das hat man schon immer so gemacht, das klappt ganz gut und es bleibt auch was zum Vererben, damit der Sohnemann weitermachen kann.

Manche bieten gute Produkte zu akzeptablen Preisen an, doch dieser Weg hat sich im Laufe der Zeit als zu beschwerlich herausgestellt, zu zeitaufwenig und mühsam und vor allem: mit Arbeit verbunden.

Viel einfacher ist es, das Geld einfach so zu bekommen. Ohne irgendwelche Gegenleistung. Zum Beispiel durch Subventionen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,691365,00.html

Wenn die EU Agrarsubventionen zahlt, sind nicht nur Bauern unter den Empfängern. Auch der Rüstungskonzern Rheinmetall hat 2009 Gelder von der Europäischen Union erhalten. Das Unternehmen kassierte 83.795 Euro aus einem Förderprogramm, das die Entwicklung abgelegener ländlicher Gebiete voranbringen soll.

Natürlich, das ein schwerreicher Rüstungskonzern, der seinen Gewinn hauptsächlich mit deutschen Steuergeldern machte, Subventionen für ein Waldprojekt bekommt während in deutschen Schulen der Putz von der Decke bröckelt, mag manchen normal vorkommen, anderen jedoch wird das asozial erscheinen.

Das jedoch ist ja nur die Spitze des Subventionsterrors, der uns die Staatsfinanzen durcheinanderwirbelt.

Hier … laut Spiegel-online … die Spitzenreiter der Subventionselite:

Nordmilch: 51 Millionen Euro Subventionen….für 2542 Mitarbeiter. Knapp 20000 Euro pro Mitarbeiter im Jahr.

http://www.wer-zu-wem.de/firma/Nordmilch.html

http://www.suedzucker.de/de/Presse/Pressemeldungen/?detail=3558

Südzucker: 42 Millionen Euro Subventionen. Dafür wurde die Mitarbeiteranzahl um 2,9 % gesenkt. Dabei geht es dem Unternehmen sehr gut:

Die Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim, hat in den ersten neun Monaten (März bis November 2009) des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 das operative Ergebnis um 68 Prozent auf 308 (Vorjahr 184) Millionen Euro gesteigert. Der Konzernumsatz lag mit 4,4 (Vorjahr 4,6) Milliarden Euro um drei Prozent leicht unter Vorjahr. Für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 bekräftigt Südzucker trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes die Prognose. Unverändert wird mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau in Höhe von 5,9 Milliarden Euro und einem deutlich über Vorjahr liegenden operativen Ergebnis von rund 400 (Vorjahr 258) Millionen Euro gerechnet.

Und irgendwie scheint es noch andere Töpfe zu geben, aus denen man sich bedient:

Im Vorjahr war im 1. Quartal ein Sonderertrag in Höhe von 91,8 Mio. EUR aus der EU-Umstrukturierungsbeihilfe im Zuge der Quotenrückgabe der 2. Welle abzüglich der angefallenen Werksschließungskosten enthalten.

Diese Form der deutschen Sprache soll verstehen wer will – hört sich aber teuer an für den Steuerzahler.

Platz 3: wieder Zucker (nicht etwas Osteier und Westmehl, was die Zutaten für Pfannekuchen komplettieren würde) mit 17 Millionen.

http://www.koelner-zucker.de/unternehmen.php

Die Pfeifer & Langen Gruppe ist ein leistungsstarkes Familienunternehmen mit 2028 Mitarbeitern und einem Umsatz von 989,3 Mio. Euro im Jahr 2008.

Allerdings bigt es hierzu auch abweichende Daten:

http://www.cio.de/index.cfm?pid=303&pk=869

Hauptsitz Köln
Website Pfeifer & Langen KG
Branche Nahrungsmittel
Ranking-Platz
nach Umsatzstärke 311
Umsatz 2200 Millionen Euro (für 2008)
Mitarbeiter 1275

Ist aber auch egal, wieviel Umsatz und Mitarbeiter dieses Familienunternehmen hat, auf jeden Fall sind die Inhaber sehr reich:

http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/0,2828,PB64-SUQ9NDc0MjMmbnI9MTM_3,00.html

Reichste Deutsche: Die vermögendsten Großfamilien

Platz 13: Familie von Langen (Pfeifer & Langen), im Bild Zuckertüten von Diamant, das zur Unternehmensgruppe der Familie gehört, 0,95 Milliarden Euro

17,47 Millionen Euro für eine der reichsten Familien Deutschlands mit einem “leistungsstarken” Unternehmen. So wird man reich: wer Geld von Opa geerbt hat, der kriegt von Brüssel noch was extra.

Dafür mischt dann die Familie/Firma auch beim IfW mit:

http://www.iwkoeln.de/tabid/197/default.aspx

Dr. Botho von Schwarzkopf
Persönlich haftender Gesellschafter
Pfeifer & Langen

Und das IfW hat eine klare Meinung, auch zu unserem “Notopfer Deutschland”.

http://www.iwkoeln.de/Portals/0/PDF/geschaeftsbericht.pdf

Angesichts der riesigen Dimensionen dieser Finanzkrise
– der Internationale Währungsfonds beziffert
den Schaden auf fast 4 Billionen Dollar – kann es kaum
überraschen, dass nun auch die unschuldig und indirekt
Betroffenen auf Entschädigung pochen. Mehr
als je zuvor wird hierzulande deshalb über das Thema
Ungleichheit diskutiert.

Doch der Wunsch, etwa die
Einkommensspanne deutlich zu verringern, ist im
Zeitalter der Individualisierung nicht nur illusorisch,
sondern auch gefährlich. Denn in
einer Demokratie sind Freiheit und
Ungleichheit die zwei Seiten einer
Medaille. Das ist die zentrale These
des Buches „Die gefühlte Ungerechtigkeit:
Warum wir Ungleichheit
aushalten müssen, wenn wir
Freiheit wollen“, das Professor Hüther gemeinsam mit
Professor Straubhaar, dem Direktor des Hamburgischen
WeltWirtschaftsinstituts, veröffentlicht hat.

Nun, und deshalb müssen wir wohl auch Subventionen zahlen, damit wir solche Weisheiten auch an allen Ecken und Enden um die Ohren gehauen bekommen.

Also … nochmal auf Deutsch: Das die Banken für ihren Mist zahlen, ist illusorisch, weil sonst die Freiheit in Gefahr ist.

Welche Freiheit? Die Freiheit, sich hemmungslos aus den Töpfen der Allgemeinheit bedienen zu dürfen?
Die Freiheit, mit jeder Betrügerei ungestraft davonkommen zu können?

Nun, liegt ja vielleicht in der Familie. Botho von Schwarzkopf ist um drei Ecken verwandt mit Mayer Amsel Rothschild … und da sind wir ja dann in Bereichen, die sich jeglicher Beurteilung von Normalbürgern entziehen und regelmäßig in Verschwörungstheorien enden, weil man sich die merkwürdigen Vernetzungen nicht anders erklären kann.

http://www.angelfire.com/in/heinbruins/Rothschild.html

3.1.2.4.3.5.3.Count Margarete von Löwenstein-Scharffeneck (*1948), m. Botho von Schwarzkopf
3.1.2.4.3.5.3.1.Antoinette von Schwarzkopf
3.1.2.4.3.5.3.2.Elisabeth von Schwarzkopf
3.1.2.4.3.5.3.3.Georg von Schwarzkopf
3.1.2.4.3.5.3.4.Richard von Schwarzkopf
3.1.2.4.3.5.3.5.Johannes von Schwarzkopf
3.1.2.4.3.5.3.6.Christoph von Schwarzkopf

Und vielleicht erklärt sich ja so die Unmöglichkeit eines Rückgriffs auf Bankgewinne zum Ausgleich der durch Bankenrettung explodierenden Staatsfinanzen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild#Mayer_Amschel_Rothschild

„Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet“, schrieb Heinrich Heine im März 1841.

Wenn Religion im Spiel ist, muß die Vernunft natürlich schweigen. Und wo es gilt, Geld in der Familie zu halten, damit es kein anderer bekommt, macht man auch vor Inzucht nicht halt:

Als sich aus den Niederlassungen der fünf Söhne Mayer Amschel Rothschilds eigenständige Familienzweige herauszubilden begannen, stieg in der Familie Rothschild das Bedürfnis den Zusammenhalt auch für die Zukunft zu sichern. Enge Familienbande wurden als Voraussetzung für den Erhalt der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spitzenposition der Familie betrachtet. Man übernahm daher den in der europäischen Oberschicht bis in das 19. Jahrhundert üblichen Brauch Vettern und Cousinen des ersten und zweiten Grades gezielt miteinander zu verheiraten

Und wie ich an der Familie der Subventionsempfänger in Deutschland sehe, heiratet der Adel immer noch gerne unter sich, damit das Geld da bleibt, wo es hingehört: in den Händen des Adels. Und so etwas gehört selbstverständlich subventioniert, so etwas ist die Grundlage eines erfolgreichen Familienunternehmens.

Schon seltsam, auf welche Verflechtungen man stößt, wenn man einfach nur den Subventionen nachspürt.
Hören wir jetzt lieber auf, sonst landen wir noch in ganz häßlichen Gegenden:

Verschwörungstheorien, in denen der Familie Rothschild eine Rolle zugesprochen wird, gibt es bis heute. In unterschiedlichen Versionen wird behauptet, die Rothschilds leiteten oder beteiligten sich an einer entweder jüdischen, freimaurerischen, illuminatischen oder außerirdischen Verschwörung, häufig mit den in diesem Umfeld üblichen Ähnlichkeiten oder unkritischen Bezugnahmen auf die längst als Fälschung entlarvten Protokolle der Weisen von Zion.

Allerdings hätte die Schlagzeile: “EU subventioniert außerirdische Verschwörung über Zuckerbeihilfen” einen gewissen Reiz. Aber ich verkneife sie mir mal … weil Judenhatz kein Spaß ist.


Quelle: Eifelphilosoph Blog

Bahnbrechende Urteile: Abzocker zu Schadensersatz verurteilt

Wie man Abzockern ein Bein stellen kann, wird in dem Beitrag von Akte (Sat1) deutlich. Hintergrund sind die Verurteilungen gegen die als Eintreiber agierenden Anwälte der Abzockfirmen. Die Gerichte sahen in deren Tätigkeit eine Beihilfe zum Betrug und verurteilten sowohl Olaf Tank als auch Katja Günther zur Kostenerstattung.

„Opendownload“, „Softwaresammler“, „Top-of-Software“ – die bekanntesten Abofallen im Internet. Hunderttausende sind wütend auf die Betreiber dieser Seiten. Wer auf der Suche nach Gratis-Software nicht ganz genau hinsieht, sich auf oben genannten Seiten registriert, wird in der Folge förmlich bombardiert: mit Rechnungen und gefährlich klingenden Mahnschreiben. Aus Angst vor höheren Kosten oder gar einem Gerichtstermin zahlen viele den Betrag zwischen 96 und 138 Euro. Die Abzocker machen so im Jahr zweistellige Millionengewinne. Aber gleich zwei Gerichtsurteile könnten dieses „Geschäftsmodell“ jetzt ins Wanken bringen. „Beihilfe zum Betrug“ – so urteilen Richter über das Vorgehen der einschlägig bekannten Inkasso-Anwälte. AKTE-Reporter zeigen, wie Abofallen-Opfer jetzt den Spieß umdrehen können! [http://www.youtube.com]

AKTE 20.10 - Bahnbrechende Urteile: Olaf Tank und Katja Günther zu Schadensersatz verurteilt


Quelle: Sat1 - Akte 2010

Montag, 26. April 2010

Nationalgarde soll in Chicago einmarschieren

US-Metropole versinkt in der Gewalt
Chicago (RPO). Mit einem drastischen Schritt wollen Politiker die rasant steigende Anzahl von Morden und Gewaltverbrechen in Chicago bekämpfen. Weil die Polizei mit der Lage in der drittgrößten US-Stadt offenbar überfordert ist, sollen künftig Soldaten der Nationalgarde für Sicherheit auf der Straße sorgen.

Die Entwicklung ist dramatisch. Seit Beginn des Jahres wurden 113 Einwohner der Stadt am Michigansee ermordet. Damit starben genau so viele Zivilisten in den Straßenschluchten der Stadt wie US-Soldaten bei ihren Kriegseinsätzen in Afghanistan und im Irak. Allein in einer Nacht der vergangenen Woche verzeichnete die Polizei sieben Todesopfer und 18 Schwerverletzte. In den meisten Fällen spielten Schusswaffen eine Rolle. [rp-online.de]
In Chicago ist der Besitz und Verkauf von Schusswaffen seit 28 Jahren verboten, und gerade dort zieht man jetzt mit der Nationalgarde auf. Der Oberste Gerichtshof der USA prüft zur Zeit eine Klage von Bürgern gegen das weitgehende Waffenverbot. Sie sehen ihre Grundrechte verletzt. Nun das ist vollkommen in Ordnung da muss was getan werden.

Links zum Thema:

Sonntag, 25. April 2010

Keine Umgehung der "Bail-out"-Klausel bei Finanzhilfen innerhalb der EU

Die Nichtbeistandsklausel des EU-Vertrags ist in ihrer Eindeutigkeit eigentlich nicht zu überbieten. Weder die Europäische Union als Institution noch einzelne Mitgliedsländer dürfen für Schulden eines anderen Mitgliedslandes haften oder sonstwie eintreten. Basta. Nun sollen es also bilaterale Kredite sein die über 30 Milliarden Euro, von der EU zu bündeln, bereitgestellt werden für den Notfall. Wieder einmal spielt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine besonders unrühmliche Rolle. Mit bis zu 8,4 Milliarden Euro sollen die Deutschen mit von der Partie sein.

Der Stern tönt schon!!

Griechenland vor der Pleite: Athen braucht noch mehr Geld
Neue Schreckensmeldung aus Griechenland: Zur Verhinderung des Staatsbankrotts braucht Athen eventuell weit höhere Kredite von den Euro-Ländern als bisher befürchtet.
Als weitere Brandstifter warten die Spanier, Portugiesen, Italiener und noch einige andere mehr.

Höchste Zeit für eine Petition:
Finanzpolitik - Keine Umgehung der "Bail-out"-Klausel bei Finanzhilfen innerhalb der EU https://epetitionen.bundestag.de

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Deutschland keine finanziellen Hilfen irgendwelcher Art (z.B. bilateraler Hilfen), an andere EU Staaten leisten darf, welche den Zweck verfolgen die Bail-out Klausel der Währungsunion zu umgehen, es sei denn die Kredite werden mit garantierten Sicherheiten wie Land, Gold, Produktionsmitteln nicht aber mit Geldversprechungen abgesichert.

Begründung

Da die derzeitige Situation Griechenlands prekär ist, werden Schlupflöcher gesucht, um den Stabilitätspakt, der der einzige Grund ist warum sich Deutschland auf das Projekt Währungsunion eingelassen hat zu umgehen. Diese Schlupflöcher gilt es nun schnellstmöglich zu schließen, bevor weiteres Steuergeld in ein Fass ohne Boden investiert wird. Deutschland selbst ist heute hoch verschuldet (wenn nicht überschuldet) in den nächsten Jahren und Jahrzehnten, werden wir mit harten Einschnitten rechnen müssen. Daher ist es nicht einzusehen, warum Deutschland andere Staaten subventionieren sollte, welche stark über ihre Verhältnisse gelebt haben und leben. Und nun da sie in der Währungsunion sind die anderen Staaten in Geiselhaft nehmen wollen (selbst wenn sie wie im Fall Griechenlands nur durch Manipulation Teil der Währungsunion wurden).

Außerdem würde die Hilfe für Griechenland zu einem Präzedenzfall werden, die eine Kettenreaktion auslösen könnte (Portugal, Irland, Italien und Spanien warten nur noch die Zeichen der Zeit ab). Hinzu kommt, dass eine solche Hilfe in Milliardenhöhe die deutsche Kreditwürdigkeit beeinflussen könnte, was zu deutlich höheren Kosten bei der Aufnahme neuer Kredite führen könnte, was schlussendlich den deutschen Schuldenberg weiter steigen lassen würde und uns in eine ähnliche Spirale wie die Griechenlands bringen könnte.

Als letztes sei angemerkt, dass die Sparbemühungen der Griechen immer noch relativ gering sind, so wurde weder das Rentenalter auf deutsches Niveau angehoben, noch der überproportional große Militäretat auf ein vernünftiges Maß zusammengeschrumpft, die Liste weiterer Einsparmöglichkeiten ist lang...

Besucht auch den Autor auf seinem Blog: --->goldseitenblog.com

Samstag, 24. April 2010

Rückkehr zu den nationalen Währungen!

ZDF: “Ab heute müssen die EU-Länder ernsthaft über die Rückkehr zu den nationalen Währungen nachdenken, denn mit dem heutigen Tag ist aus der "Stabilitätsgemeinschaft" Euro eine Transfer- und Schuldenunion geworden.”



Der Zusammenbruch unseres Finanzsystems steht bevor!!!

GR: mindestens 100 Mrd. wären notwendig: Das reicht bei Weitem nicht. So ist es und wenn Athen abgearbeitet ist, kommt der Nächste dran!!

10-jährige Staatsanleihen im Euroraum:

Portugal: http://www.bloomberg.com

Spanien: http://www.bloomberg.com

Frankreich: http://www.bloomberg.com

Deutschland: http://www.bloomberg.com

Hier spricht es mal einer aus!!!

FDP Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler zu Geldsystem, Banken und Griechenland.




Das ist wirklich ein sehr gutes Interview!!! Evtl. ist Herr Schaeffler besser informiert und daher so nervös besonders beim Thema Währungsreform. Natürlich kann er nicht die Wahrheit sagen - Staatsraison. Interessant, dass nach der Währungsreform gefragt wird.

Viele wollen nicht zahlen: EU-Abgeordnete wollen Griechen loswerden. Wenn man allen "Schwächlingen" helfen würde, würde es allein Deutschland 140 Mrd. kosten: +++ der eu gau beginnt +++

Mittwoch, 21. April 2010

Machen wir doch mal eine Währungsreform..

Spitze ist mal wieder Michael Winkler:

"Wir gehen jetzt mal in Konkurs", erklärte der Inhaber des 200 Jahre alten Familienbetriebs seinen Auszubildenden. "Das ist zwar nicht nötig, aber ihr müßt auch das lernen, damit ihr später Bescheid wißt."

Dieser Witz ist ein bißchen älter, aber er paßt wunderbar zu den derzeitigen Spekulationen. Banken verhängen Urlaubssperren, auf Belegen taucht plötzlich wieder die D-Mark auf, und viele Leute kennen andere Leute, die schon das neue Geld gesehen haben wollen. Zwar sollten gerade wir Deutsche das Spiel mit der Währungsreform kennen, haben wir doch 1923, 1948, 1990 und 2002 eine solche erlebt. Dummerweise vergessen die Menschen schnell, was bei einer Währungsreform so abläuft.

Es gibt neues Geld

Das ist die Konstante dabei. Die alten Scheine werden entwertet, d.h., sie verlieren ihre Kaufkraft. Aber selbst das wird unterschiedlich gehandhabt. Die neue Währung wird am Stichtag gültig, die alte Währung kann gleichzeitig außer Kraft gesetzt werden oder für eine Übergangszeit noch gelten. Bei Buchgeld - Girokonten, Sparguthaben, Geldanlagen - passiert das gewissermaßen im Hintergrund: Die Banken stellen alles um und bescheinigen den neuen Wert. So kann aus einem Sparbuch ein Dokument der Zeitgeschichte werden: Begonnen in D-Mark, weitergeführt in Euro und abgeschlossen in neuen National-Mark. Ihr Bargeld können Sie entweder noch ausgeben (bei Übergangsfrist) oder zur Bank tragen und umtauschen (bei Stichtag).

Was bei vier Währungsreformen funktioniert hat, wird beim Abschied von der Genscher-Kohl-Waigel-Idiotie leider ein wenig komplizierter. Das ist immer so, wenn Politiker sich in Angelegenheiten einmischen, von denen sie nichts verstehen. Den Euro benutzen 16 Länder als Währung, abgesehen von dem Szenario, daß alle Teilnehmer der Währungsunion gleichzeitig diesen Unsinn abschaffen, dürfte es zu einer ungewohnten Situation kommen: die alte Währung wird als Auslandswährung fortgeführt. Und damit wird es kompliziert.

Die scheinbar saubere Stichtagsregelung, bei der das Geld von einem Tag auf den anderen außer Kraft gesetzt wird, hat eine sekundäre Wirkung: Angenommen, das Pfingstfest Mitte Mai wird als Termin ausgewählt. Der doppelte Feiertag erlaubt den Banken einen Puffer zur Umstellung, am Samstag vor Pfingsten erscheint abends die Kanzlerin mit Trauerfalten auf dem Fernsehbildschirm, die einem Boxerhund alle Ehre machen würden, und verkündet mit ernster Miene und umständlichen Worten, daß ab Pfingstdienstag die neue National-Mark gelten würde.

Selbst, wenn das nur eine einfache Währungsumstellung würde, zudem im Verhältnis von einem Euro zu einer Mark, sollten Sie sich ein paar Fragen stellen. Tanken Sie noch schnell mit dem Euro voll? Gehen Sie mit dem Euro noch schnell schick essen? Denn eines ist klar: Der Euro hat den Todesstoß bekommen. Am Pfingstmontag wird an vielen Börsen gehandelt. Am Freitag stand der Euro bei 1,35 Dollar, am Montag sinkt er auf 1,25 Dollar und die National-Mark steigt auf 1,45 Dollar. Am Dienstag, wenn umgestellt wird, kostet die NM bereits 1,16 Euro, bzw. der Euro 86 Pfennig. Die Banken öffnen und Sie wollen zu dem von der Kanzlerin genannten Kurs umtauschen. Sie hatten bisher keine Gelegenheit dazu. Ende der Woche stehen die Kurse auf 1,50 bzw. 1,20 Dollar, die NM kostet 1,25 Euro, der Euro 80 Pfennig. Wer darf 1:1 tauschen? Sie als Deutscher? Guiseppe, der schon 35 Jahre hier lebt? Kostas, der für zwei Wochen auf Besuch ist? Solomon, der in New York 500.000 Euro erworben hat und sie jetzt geschäftstüchtig in Frankfurt in Mark wechseln will?

Wie viel Geld darf am Schalter umgetauscht, wie viel muß zum Devisenkurs gewechselt werden? Was macht die sprichwörtliche Oma, die 80.000 Euro in der Matratze stecken hat? Welche Regelungen gelten für D-Mark-Altbestände? Müssen die in Euro getauscht und dann in National-Mark gewechselt werden, oder erfolgt die Umstellung direkt? Ihre Sparguthaben, Hypotheken und sonstigen Anlagen, die Sie bei deutschen Banken halten, werden umgestellt, was Sie im Ausland unterhalten, bleibt in Euro stehen und entwertet. Was passiert mit den deutschen Euro-Scheinen, deren Seriennummer mit X beginnt? Bleiben diese als einzige pari mit der neuen Mark, werden sie völlig entwertet oder bleiben sie als Devisen gültig?

Was passiert mit den deutschen Staatsschulden? Diese notieren heute in Euro, einer dann ausländischen Weichwährung. Keine Bundesregierung kann es sich leisten, Kleinsparer zu rasieren, deren Bundesschatzbriefe und Finanzierungsschätze in Schwund-Euros zu belassen. Was passiert mit Großanlegern? Formal "inländische" Banken, die längst internationale Großkonzerne geworden sind, wurden und werden mit Steuermilliarden gestützt, diese würde eine Währungsumstellung so schwer belasten, daß sie sogleich wieder Stütze benötigen. Also werden deren Kredite ebenfalls auf Mark umgestellt. Und die formal ausländischen Banken? Wir reden von einer Regierung, die Jahr für Jahr 400 Milliarden Euro an Krediten benötigt, um ihre Altkredite abzulösen und den Staatshaushalt zu finanzieren. Ein solcher Staat ist erpreßbar, er kann es sich nicht erlauben, seine Schulden in Euro stehen und entwerten zu lassen.

Der neue Währungskurs verteuert die deutschen Exporte, was sich auf die Arbeitsplätze auswirkt. Die Währungsreform bringt zunächst höhere Arbeitslosigkeit mit sich, erst später kann ein Wirtschaftswunder folgen. Bis dahin müssen allerdings zahlreiche "Nieten in Nadelstreifen" ausgewechselt werden. Dann gibt es noch die Kleinigkeiten. Angenommen, Sie kaufen Anfang Mai einen neuen Renault. Von einer Währungsreform ist noch nichts zu hören, Sie schließen in Euro ab. Ende Mai wird geliefert und Sie streiten mit dem Händler, weil der auf Zahlung in Mark besteht, Sie aber nur die vertraglich festgelegten Euro herausrücken wollen.

Auf mittlere Frist, also an drei Jahren, führt kein Weg an einer Währungsreform vorbei, der Euro ist nicht zu halten. Kurzfristig führt die Umstellung zu schweren Turbulenzen, zu Verwerfungen in der Wirtschaft und in der Politik. Bei einer 1:1-Umstellung bleiben alle Geldwerte zunächst erhalten, es wird sich erst nach einiger Zeit ein neues Preisgefüge einstellen. Die BRD wird dabei ihre Schulden nicht los, das heißt, wir steuern weiterhin auf einen Staatsbankrott zu, der eine erneute Währungsreform zur Folge haben wird.

Profitieren werden vor allem Gold und Silber, denn durch den verfallenden Rest-Euro wird in jenen Ländern die Nachfrage steigen. Aktien dürften eher einen Rückschlag erleben, weil die harte Mark die Exporte erschwert. Über Immobilien läßt sich keine Aussage treffen; zum einen wird die BRD durch die National-Mark ein attraktiverer Wirtschaftsstandort, zum anderen erlaubt es diese Hartwährung Rentnern, ihren Lebensabend im Süden zu verbringen. Bei den Zehn-Euro-Silbermünzen fällt der Hosenträger weg, sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr. Der Gürtel, die 16,65 Gramm Feinsilber, bleibt erhalten - und dürfte bei steigendem Silberpreis die Hose (= den Wert) bestens halten.

Das alte Geld wird vernichtet

Eine ewig zaudernde Bundeskanzlerin wird nicht von heute auf morgen eine Währungsumstellung durchführen, bloß weil es dem Land gut tun würde. Schließlich ist das Idiotengeld Euro die Lebens-"Leistung" ihres Ziehvaters Kohl, da kann sie nicht einfach sagen, sie werfe diesen Ballast über Bord. Diese Erleuchtung hätte sie bereits vor fünf Jahren haben können, und außerdem interessiert diese Dame weder die Meinung noch der Wille des Volkes, solange ihre Umfragewerte nach oben geschönt werden.

Eine Währungsreform durch Merkel-Deutschland im Alleingang würde die EU in schwerste Turbulenzen stürzen, was die Vorzeige-Europäerin Merkel natürlich nicht wagen wird. Eine Währungsreform aus heiterem Himmel würde Deutschland zwar von der Last des Euros befreien, aber nicht die Staatsschulden verringern. Zudem wäre die BRD noch Mitglied der EU, d.h., die Erholung der deutschen Wirtschaft führt zu noch höheren Nettozahlungen an den Brüsseler Moloch. Die Ausplünderung der Deutschen würde sogar ein neues Niveau erreichen. Ganz davon abgesehen, ist die BRD kein souveräner Staat, der eine solche Regelung aus eigener Machtvollkommenheit treffen kann.

Eine Währungsreform läßt sich den Deutschen nur als rettende Tat in höchster Not verkaufen, deshalb ordne ich diese Reform als eine Maßnahme der Phase 5 ein. Eine merkelhafte Währungsreform muß mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen:

1. Die Deutschen wollen die Währungsreform. Dies bedeutet, daß die Not derart groß ist, daß eine zumindest teilweise Enteignung als "Rettung" akzeptiert wird. Das setzt Versorgungsmängel und soziale Unruhen voraus, einen florierenden Schwarzmarkt für begehrte Güter, die im Laden nicht mehr erhältlich sind, und eine deutliche Trennung von Arm und Reich in diesem Land. Und natürlich den Einsatz aller Propaganda-Register der qualitätsfreien Medien.

2. Die Reform erfolgt im "gegenseitigen Einvernehmen" der Europäer. Anders ausgedrückt: Alle Euro-Länder kehren zu nationalen Währungen zurück. Und, da wir eine Merkel-Regierung haben, ist die BRD bereit, allen anderen "Übergangshilfen" zu überweisen. Ich traue dieser Kanzlerin durchaus zu, trotz einer Hungersnot in Deutschland Milliarden ans Ausland zu bezahlen.

3. Die Reform reduziert die Staatsschulden, indem sie die Bürger enteignet. Das heißt, keine 1:1 Umstellung, sondern eine Entwertung. Die 164 Milliarden Goldmark Staatsschulden nach dem ersten Weltkrieg wurden 1923 zu 16,4 PFENNIG eingedampft. Da Merkel noch ein paar Rückzugsgefechte führen wird, um die Genscher-Kohl-Waigel-Idiotie ein wenig länger zu erhalten, dürften die Staatsschulden dann 1.800 bis 2.000 Milliarden Euro betragen. Bei einer moderaten Rasur der Sparer, wie 1948 geschehen, werden aus 2.000 Milliarden Euro Staatsschulden "nur" noch 130 Milliarden National-Mark. Das dürfte ganz im Sinne der Europäer sein, weil dadurch die BRD großzügig neue Schulden aufnehmen kann, zur Unterstützung der "Partner".

Bis Pfingsten schafft es nicht einmal die schwarz-gelbe Chaos-Regierung, eine benötigte Notsituation herbeizuführen. Es dauert also noch ein paar Monate, die Wahl in NRW findet statt, die "steuerlichen Nachbesserungen" während der Fußballweltmeisterschaft werden durchgezogen und wenn Islands Vulkane es erlauben, dürfen wir sogar in die Ferien fliegen. Frühestens im Herbst fliegen dann die Fetzen, zuerst in Europa, dann bei uns. Wobei unsere amerikanischen oder israelischen Freunde hilfreich eingreifen mögen, indem sie einen neuen Krieg anfangen oder einen hübschen Terroranschlag inszenieren.

Diese Zeit erlaubt es Ihnen, sich noch ein wenig vorzubereiten. Ravioli-Dosen (oder Eintopf, Büchsenwurst, Fischkonserven, je nach Geschmacksempfinden), Gold, Silber, Ackerland, Waffen, Munition (soweit legal) - Sie sollten die Zeit nützen, um ihr Geld in Sachwerte umzuwandeln. Sie haben Zeit, Ihre Schulden zu tilgen. Lösen Sie reine Geldanlagen auf und steigen Sie aus Aktien aus. Aktien sind als Firmenbeteiligungen zwar in gewisser Weise Sachwerte, aber niemand kann Ihnen versprechen, daß die führenden Nullen in Ihrer Firma diese heil durch die Währungsreform bringen werden.

Wohnimmobilien sind besser als Geldanlagen, Sie tragen dabei aber zwei Risiken: Wenn Schulden, also Hypotheken, wie 1948 nicht so stark abgewertet werden wie Guthaben, bekommen Sie ein Problem. Das zweite Risiko ist der Lastenausgleich, mit dem der Staat Währungsreformgewinne abschöpfen will. Immobilien stehen im Grundbuch, da gibt es kein Entkommen. Nach den Währungsreformen 1923 und 1948 hat der Staat zugeschlagen, 2010 wird er das wieder tun, schon um den europäischen Partnerländern zu helfen. Besser als Sparbücher, Sparbriefe, Staatsanleihen usw. sind Immobilien jedoch allemal.

Um auf die Zehn-Euro-Münzen einzugehen: Ein Zehn-Euro-Schein wird zu 65 Pfennig (Zahlen von 1948), eine Zehn-Euro-Münze zu 7,50 Mark, sie behält ihren Silberwert. Eine reine Silbermünze, z.B. der "Philharmoniker" zu einer Unze, fällt von 15,- Euro auf 14,- Mark (reiner Silberwert ohne Mehrwertsteuer). Der Verlust bei dem Silberzehner ist die Versicherungsprämie, gleichzeitig in Bargeld und Silber zu gehen. Diese Münzen sind Bargeld für den Notfall mit Silber-Absicherung, keine echten Anlagemünzen.

Währungsreform - und weiter?

Die Währungsreform ähnelt einem Pfeilschuß, der mit einem Pflaster "kuriert" wird. Der Pfeil steckt noch in der Wunde, das Pflaster bewirkt, daß weniger Blut ausfließt. Die inneren Verletzungen bleiben jedoch.

Angela Merkel ist eine Figur, mehr nicht. Allerdings eine Figur, die diesen schwammigen Besatzer-Staat besser verkörpert, als die meisten anderen Politiker. Arbeitsscheu und vergnügungssüchtig, jederzeit kamerageil, dabei nichtssagend und ausweichend in ihren Formulierungen, Empfängerin zahlreicher Preise und Ehrungen aus dem In- und Ausland, ohne daß ihre Leistungen auch nur einen davon rechtfertigen. Sie ist beliebig austauschbar, jeder andere Parteifunktionär würde ebenso funktionieren.

Dieses Land hört nicht auf, Trullanesien zu sein, nur weil aus Trullangela ein Trullheinrich geworden ist. Ob nun Roland Koch oder Christian Wulff oder gar Sigmar Gabriel - es bleibt trotzdem Merkel-Deutschland, europatreu, USA-hörig und unendlich solidarisch mit Israel. Unsere Soldaten sterben weiter in Afghanistan, wir finanzieren die EU weiterhin in deutschen National-Mark, unsere Arbeitslöhne sinken, weil die Industrie "wettbewerbsfähiger" werden muß. Die Globalisierung läuft weiter, solange die USA diesen Kurs vorgeben.

Die Währungsreform wird nur eine weitere Stufe der Ausplünderung einleiten. Die Lokomotive, die alles ziehen muß, bekommt ein anderes Gestänge und eine andere Übersetzung, die Waggons, die sie ziehen muß, bleiben dieselben. Die Auswirkungen werden nicht wie 1948 eine stabile Periode des wirtschaftlichen Aufschwungs einleiten, sondern wie 1923 einen Zustand des latenten Zusammenbruchs. Es dürfte jedoch schneller gehen als damals.

Die Währungsreform soll den jetzigen Zustand weiterführen, ohne die Probleme wirklich anzugehen. Damit öffnet sich der Weg zur Phase 6: Ein Volk, das von seiner Regierung enteignet wurde, neigt zu Wutausbrüchen, wenn diese Enteignung nichts bewirkt. 1923 und 1948 fand diese Enteignung vor dem Hintergrund eines verlorenen Weltkriegs statt, 1990 beruhigte die Aussicht, zum "goldenen Westen" zu gehören, die DDR-Bürger. Die Währungsreform von 2002 erfolgte gegen den Willen des Volkes, sie unterschied sich von ihren Vorgängern dahingehend, daß keine direkte Enteignung stattfand, sondern eine schleppende, eine inflationäre Enteignung.

Die Währungsreform von 2010 wird zum Angriff auf die Spargelder, eine "Rettungsmaßnahme" für die Regierung. Womöglich werden in dieser Regierung einige Gesichter ausgetauscht, wobei die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß Merkel zu den Ausgetauschten gehört. Ein paar Bauernopfer müssen schon sein, nicht wahr? Die staatlichen und die gekauften Propaganda-Medien werden den Geist von 1948 beschwören, von einem Wirtschaftswunder fabulieren, das mit der neuen National-Mark verbunden sein soll. Nur wird dieses Wirtschaftswunder ausbleiben und statt eines Aufbruchs und eines Aufschwungs wird ein weiterer Niedergang erfolgen.

Für jene, die meine Seite schon länger lesen: Das Bild wird langsam klarer. Der entfesselte Volkszorn der Phase 6 bei den ach so trägen Deutschen wird als Folge einer gescheiterten Währungsreform vorstellbar. Der Flugzeugabsturz von Smolensk und der Tod des polnischen Präsidenten öffnen den Weg zu einer Annäherung von Polen und Rußland - eine Voraussetzung für den Feldzug der Phase 7. Wenn in Trullanesien alles drunter und drüber geht, sind die Russen als Ordnungsmacht willkommen. Was uns da "besuchen" wird, sind Russen, keine Sowjets. Diesmal gibt es keinen jüdischen Haßprediger namens Ilja Ehrenburg, der zu äußerster Brutalität und Unmenschlichkeit anstachelt. Trotzdem - Besatzer sind Besatzer, die aufgezwungene Ordnung wird uns nicht gefallen.

Erst die Zeit nach diesen Katastrophen wird besser werden: Aus Trullanesien wird das Deutsche Reich wieder entstehen - mit den beiden Attributen, die den Menschen Sicherheit versprechen: eine ehrliche Goldwährung an Stelle des manipulierten Papiers und ein verantwortlicher Monarch an Stelle der nur ihrer Selbstbereicherung frönenden Parteipolitiker. Das ist die Phase 9, der Wiederaufbau, nach dem FINIS. Bis dahin werden noch Jahre vergehen, wir sollten die Hoffnung nie aufgeben.

http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

Wir werden es ja in den nächsten Wochen sehen was die da oben planen um an der Macht zu bleiben.

Sperren, löschen, Personen identifizieren: Google macht jetzt erstmals öffentlich, welche Staaten solche Anfragen stellen.

Wie Deutschland zum Zensur-Vizeweltmeister wurde..

SpiegelOnline.de..
"Google veröffentlicht Forderungen nach Zensur und Nutzerdaten" - so lautete die Schlagzeile der US-Nachrichtenagentur AP über ein ungewöhnliches Stückchen Transparenz im Web. Google zeigt jetzt öffentlich, welche Regierungen wie oft nach Nutzerdaten fragen oder fordern, Inhalte im Web unauffindbar zu machen. Und aus deutscher Perspektive ist das Ergebnis erschreckend. [spiegel.de]
Auf den Punkt gebracht Leute. Fast alles in Ordnung, liebe Mitbürger. Bitte weiterkonsumieren und das Maul halten! Sonst!! Für unsere allumfassende politische Bildung, liegt morgens die Bild-Zeitung im Briefkasten, zur abendlichen Unterhaltung gibts dann die Dosis Bohlen bei DSDS. Zensur kaschiert nur gesellschaftliche Abgründe. Man löst damit die Problematik nicht (weil keinerlei Aufklärung erfolgt), sie steigern sie damit nur!

Dienstag, 20. April 2010

Perfekter Zuckerersatz - Stevia - soll endlich zugelassen werden!

Die E.U. kann Stevia (Süßkraut aus Paraguay) nun wohl doch nicht länger zurückhalten. Ein knappes Dutzend an Jahren ist ja nun fast erreicht. Ein enorm wichtiges Thema für die Gesundheit und um so bedeutender, dass nun endlich eine Alternative zugelassen wird. Stevia ist ein hochsüßender, kalorienfreier, gesunder und natürlicher Zuckerersatz!!!

Stevia - Perfekter Zuckerersatz soll endlich zugelassen werden.


Das Problem an der Sache ist: Da Stevia-Produkte unter die "Novel-Food-Verordnung" fallen und die gesetzliche Verpflichtung besteht, für jeden ihrer unzählbar vielen Inhaltsstoffe einen Unbedenklichkeitsnachweis zu erbringen, deshalb wurde der Verkauf in der EU bisher noch nicht genehmigt.

Weitere Infos zum Thema:
Stevia Zulassungen (EU/USA/DE/Asien/Südamerika)
Stevia – das natürlichste und gesündeste Süßungsmittel der Welt
Stevia erhält bald Zulassung in der EU
AminoSweet – ganz lecker und natürlich?
Zucker - Auswirkungen auf den Körper
Die Geschichte des Süßkraut’s

Sonntag, 18. April 2010

Regierung ändert Hartz-IV-Regelungen - Arbeitspflicht!

Wo will man den die Jobs dafür hernehmen? Arbeitspflicht für Hartz IV
Bundesregierung ändert Hartz-IV-Regelungen: Alle jungen Hartz-IV-Empfänger unter 25 erhalten binnen sechs Wochen ein verpflichtendes Beschäftigungsangebot. Westerwelle: “Diesem Angebot muss der junge Hartz-IV-Empfänger nachkommen, sonst werden ihm die Hilfsleistungen gekürzt.
Verspricht der Guido da nicht etwas zu viel, das erfordert erheblich mehr Bürokratie!!

Samstag, 17. April 2010

Katholische Kirche gegen die Menschheit

Das schlägt dem Fass den Boden aus

von Karl Weiss

Originalveröffentlichung

Was sich die Katholische Kirche da leistet, geht wirklich langsam auf keine Kuhhaut mehr. Da wird das allgemeine Unwohlsein wegen der Behandlung der Fälle von Vergehen gegen Kinder in katholischen Institutionen und von katholischen Würdenträgern als eine „hasserfüllte Medienkampagne“ gegen die Kirche verunglimpft, da wagt es der Augsburger Bischof Mixa die eidesstattlichen Erklärungen seiner Opfer als „bösartige Erfindungen“ zu bezeichnen, die seine Reputation untergraben sollen. Da gibt man sich als Opfer, obwohl jeder denkende Mensch sehen kann, es handelt sich um die Täterorganisation.

Hier kann man den grossartigen Bischof Mixa im Kreis von Kindern sehen.

Inzwischen sind alle Foren, alle Diskussionsgelegenheiten voll von Anklagen von Katholiken gegen die angebliche Kampagne gegen die Kirche. Man kann heute bereits anhand der Anzahl von Leserbriefe und Einträge von kirchenfreundlichen Diskussionsbeiträgen in Foren und Diskussions-Seiten von einer von der Kirche gesteuerten Kampagne sprechen gegen die Personen, die mit ihren Erinnerungen an Vergewaltigungen und Prügel-Orgien an die Öffentlichkeit gegangen sind und nun von Katholiken „in der Luft zerrissen“ werden.

Nein, liebe Katholiken, diese Menschen sind die Opfer, nicht eure Kirche! Nein, liebe Katholiken, es gibt keine öffentliche Kampagne gegen die Kirche, sondern das unverständliche Staunen der Öffentlichkeit über das Verhalten einer Organisation, die sich als „heilig“ bezeichnet. Nein, liebe Katholiken, es geht nicht darum, dass Vergehen einzelner Menschen nun der ganzen Organisation angekreidet werden! Es geht, liebe Katholiken, um die REAKTION der Kirche auf die Fälle von brutalen Prügelorgien und von Vergewaltigungen von Kindern und abhängigen Jugendlichen.

Die Kirche hätte es nicht bei leeren Worten belassen dürfen, sie hätte sich aktiv auf die Seite der Opfer stellen müssen und nicht auf die ihrer sündigen Würdenträger. Das ist die Reaktion von autoritativen Regierungen, von verbrecherischen Mafia- und anderen Organisationen, wenn das Motto ist: „Right or wrong, our country“ oder „…our men“.

Sie hätte die Kinderschänder in ihren Reihen der weltlichen Justiz ausliefern müssen und nicht mit hohen Geldsummen und gerissenen Rechtsanwälten die Opfer zum zweiten Mal zum Opfer werden lassen dürfen. Wenn die Kirche als „heilig“ angesehen werden will (und sie lässt ihre Anhänger ununterbrochen wiederholen, sie sei „heilig“), dann durfte sie nicht die Fälle unter Geheimhaltung halten, nicht die Opfer mit Verleumdungsklagen bedrohen, nicht ihre Macht und ihr Geld einsetzen, um das Schweigen der Opfer zu erkaufen.

Fälle wie die in diesem Artikel geschilderten („Ist der Papst der Antichrist?“ (http://karlweiss.twoday.net/stories/5588064/ ), in denen Privatdetektive gezahlt werden, um Opfer einzuschüchtern, hätten nie passieren dürfen und als es offenbar wurde, hätten die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden müssen (darum heißen sie „verantwortlich“).

Der Fall des US-Priesters Murphy, der bis zu 200 gehörgeschädigte Kinder vergewaltigt haben soll (hier steht nur deshalb nicht „vergewaltigt hat“, weil die Kirche über Jahrzehnte eine weltliche Untersuchung der Untaten dieses Herren verhindert hat – unter persönlicher Verantwortung von Kardinal Ratzinger, der heute Papst ist), wurde in unverantwortlicher Weise vor den weltlichen Autoritäten geheimgehalten, bis der Priester Jahrzehnte später todkrank war und man es als einen Akt der Barmherzigkeit auslegen konnte, ihn nicht mehr der weltlichen Justiz zu übergeben.

All dies, was man mit vollem Recht der Kirche als Institution vorwerfen kann, projiziert sich wie in einem Brennspiegel nun im Fall des Augsburger Bischofs Mixa. All die Unbarmherzigkeit, all die Hinterhältigkeit der Kirche gegen über den Opfern ihrer Würdenträger wird hier deutlich und genauso wird deutlich, es handelt sich um ungeheuerliche Vorwürfe eines Mannes, der niemals hohe Ämter in einer „heiligen“ Kirche hätte erreichen dürfen, gegen seine Opfer.

Obwohl inzwischen 7 (oder 9?) eidesstattliche Erklärungen vorliegen, die beweisen, der damalige Stadtpfarrer von Schrobenhausen, Mixa, war ein brutaler Schläger von Kindern, eventuell sogar ein kranker Sadist, leugnet er und klagt seine Opfer der „Verleumdung“ und „Diffamierung“ an. Da müsste eine „heilige“ Kirche eingreifen und diesen Mann aus dem öffentlichen Verkehr ziehen und ihn in einem Kloster, in dem nicht gesprochen wird, ein wenig darüber nachdenken lassen, was man den Opfern antun kann oder nicht – aber nichts dergleichen.

Nur um dies noch einmal zu erwähnen, wenn bestimmte Taten durch 7 Zeugen belegt sind, wenn diese Zeugen auch noch bereit sind, eidesstattliche Erklärungen abzugeben (, die Mixa bisher nicht für nötig hatte abzugeben), so besteht kein vernünftiger Zweifel mehr, dass der Täter die Taten begangen hat. Es wurden schon viele, viele, Mörder zum Tode verurteilt mit viel weniger als sieben Zeugen seiner Taten, oft sogar mit nur einem Zeugen.

Wenn man Mixa nun weiter machen lässt und seinen Sprecher nun sogar noch ungestraft sagen lässt, es handele sich um „Anschuldigungen aus den Halbdunkel“, so muss man allen Ernstes nach dem Geisteszustand der Oberen in dieser Kirche fragen einschließlich des Papstes.

Korpsgeist wäre das letzte, was man als vernünftiger Mensch nun der Katholischen Kirche raten dürfte, aber genau das ist es, was festzustellen ist. Was schon bei Polizeieinheiten, bei Militärs, bei kriminellen Organisationen als inakzeptabel angesehen wird, wenn es auch immer wieder zu beobachten ist, kann man beim besten Willen nicht einer Organisation zugestehen, die sich immer wieder als „heilig“ bezeichnen lässt und ihren obersten Repräsentanten sogar in seinen offiziellen Äußerungen als „unfehlbar“.

Eine Organisation, die den überführten Prügel-Mixa nicht in seine Schranken verweist, die seine gutgläubigen Anhänger dazu anstiftet, mit hasserfüllten Tiraden gegen ‚Ungläubige’ und ‚Andersgläubige’ die Leserbriefspalten, Foren und Diskussionsrunden zu füllen, anstatt in sich zu gehen, kann nicht mehr wirklich für voll genommen werden, geschweige denn, dass man einer solchen Organisation zugestehen könnte, sie könnte ein Leitbild sein. Man wird im Gegenteil versuchen müssen, genau nicht diesen Götzenbildern anzuhängen, sondern seine eigene Vernunft walten zu lassen.

Denn diese Organisation hat offenbar längst Ihre Verpflichtung gegenüber Jesus vergessen, der gesagt hat:

“Wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, ein Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er versenkt wäre in der Tiefe des Meeres.”

Spezial-Demokrat Steinmeier SPD zu Afghanistan

Dämlicher geht's nimmer, SPD: CDU und SPD streiten über Abzug aus Afghanistan

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier sagte dagegen, Deutschland müsse zu dem Einsatz stehen. „Wir dürfen unsere Verbündeten jetzt nicht im Stich lassen und Afghanistan nicht dem Terror überlassen, sondern wir müssen für einen geordneten Übergang in afghanische Verantwortung sorgen“, sagte Steinmeier der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Was ist das für eine Oppositionspartei? Da bereitet ihr die Regierung CDU/CSU/FDP mit ihrer Dummheit ein regelrechtes Festmahl und was macht die SPD?.. greift nicht an! Dieser Volkvertreter Steinmeier glaubt wohl immer noch in der Regierung zu sein.

Das Volk will einen Abzug aus Afghanistan und die grösste Oppositionspartei ist nicht in der Lage daraus etwas zu machen - ist das nicht hirnrissig!

Freitag, 16. April 2010

"Öffentliche Demontage" und "Kundenkarten"

blog.windfluechter.net - Blog of Ingo Jürgensmann

Heute gibt es mal wieder einen Sammelblogpost über zwei Themen aus der Online-Presse, die ich recht interessant finde. Zum Einen berichtet Spiegel Online darüber, daß die Verbraucherzentrale NRW vor den allseits beliebten Rabattkarten ala Payback und Deutschlandcard warnen:

Für jeden ausgegebenen Euro sammeln die Verbraucher einen Punkt. Diese Punkte können sie dann gegen Prämien eintauschen - oder sie beim Kauf der Produkte als Rabatt anrechnen lassen.

Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist dieses Modell aber für den Kunden nicht unbedingt günstiger. Die Verbraucherschützer warnen sogar vor einer "herben Schnäppchenfalle" bei den Anbietern Payback und Deutschlandcard.

Bei einer Stichprobe zu 50 solcher Prämien der beiden Anbieter fanden die Prüfer jeweils günstigere Angebote bei Onlineshops. Selbst Prämien, die Payback als Preis-Hits um bis zu "40 Prozent unter UVP" (unverbindlicher Preisempfehlung des Herstellers) anbot, wurden von Onlineshops unterboten.


Nun ist es nichts neues, daß es Kritik an solchen Rabattkarten gibt. Aber es ist schon relativ neu, wenn eine Verbraucherzentrale das Ganze mal unter die Lupe nimmt und feststellt, daß es mit dem Rabatt bei diesen Rabattsystemen auch nicht weit her ist. Nicht sehr überraschend, aber dann doch einmal beziffert. Für den nicht vorhandenen Rabatt macht sich der Kunde bzw. Verwender dieser Rabattkarten als gläsern und nackig. Die Prämien gibt es nicht gratis oder als Rabatt, sondern für die Sammlung, Benutzung und Weiterverwendung der Kundendaten, die man mit diesen Karten generiert. Derjenige, der die Karten nicht verwendet, erkauft sich seine Privatsphäre jedoch auch mit den höheren Preisen im Laden, da ja die Kosten für die Prämien auf alle Kunden umgelegt werden - es sei denn, er ist clever genug, nicht nur die Karten nicht zu nutzen, sondern auch Preise zu vergleichen und dann im Internet einzukaufen.

Zum Anderen berichtete die Taz über das Vorhaben, in Oldenburg an einem zentralen Punkt zwei Überwachungskameras zu installieren. Dieses Vorhaben kommt, wie könnte es auch anders sein, vom niedersächsischen Innenminister Schünemann. Allerdings scheint es in der Stadt wohl Bedenken und vor allem auch Widerstand zu geben:

Sondern von zwei Kameras, die demnächst auf Sendung gehen werden, was nicht jeden erfreut. Regie führt die Oldenburger Polizei, abgefilmt wird der Bereich rund um das städtische Wahrzeichen Lappan.

Das backsteinerne Türmchen steht inmitten des Fußgängerzonentrubels der Langen Straße und grenzt an die größte Bushaltestelle der Stadt. Ein Verkehrsknotenpunkt, den die Polizei schon länger im Auge hat, weil sich dort des Nachts diverse Schlägereien ereignen. Für 2009 weist die Statistik 30 Fälle gefährlicher Körperverletzung auf - ein Drittel aller Delikte dieser Art in der Innenstadt -, im Vergleich zu 2008 eine Steigerung ums Doppelte.
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Eben deshalb hat die Oldenburger Polizei diesen Ort als Austragungsort der von Innenminister Uwe Schünemann (CDU) qua Polizeigesetz verordneten Abfilmung des öffentlichen Raumes vorgeschlagen. Der Stadtrat hatte sich auf Initiative der Grünen vor zwei Jahren gegen Videoüberwachung ausgesprochen, nur die CDU hatte gegen die Resolution gestimmt.


Die Stadt spricht sich also gegen diese Überwachung aus - natürlich mit Ausnahme der CDU in Oldenburg. Die Begründung, die im Artikel noch von Schünemann genannt wird ist besonders abenteuerlich: "begründete er den Einsatz von Überwachungskameras mit der öffentlichen Sicherheit, der Gefahrenabwehr und dem Schutz von Freiheit und Eigentum". Ich weiß nicht, wie es bei meinen Lesern ist, aber wenn ich permanent beobachtet fühle, fühle ich mich weder sicher noch frei. Bemerkenswert im Artikel ist auch folgender Absatz, da er recht zutreffend ist:

Die am Lappan "vor allem zu den Hauptverkehrszeiten anzutreffenden großen Menschenmassen begünstigen die Begehung von Straftaten, da sie Anonymität, Tatgelegenheiten und Fluchtmöglichkeiten schaffen", schrieb Schünemann. Schöner kann man Misstrauen gegenüber menschlichem Dasein in der Stadt nicht ausdrücken.


Wie soll man also auf dieses permanente Mißtrauen der Behörden gegenüber dem Bürger reagieren? Mit Unverständnis? Vielleicht. Mit Aktionen? Auch das. Die Gegner dieser Überwachungsmaßnahme rufen jedenfalls schon per Flugblatt zur "Öffentlichen Demontage der Überwachungskameras" auf. Ad absurdum wird diese Überwachungsmaßnahme übrigens dadurch geführt, daß die Oldenburger Polizei zugegeben hat, daß gar nicht die ganze Zeit jemand vor den Monitoren der Überwachungskameras sitzt. Was also sollen diese Kameras dann bringen? Eine Prävention ergibt sich somit also nicht aus den Kameras, denn die wäre ja nur gegeben, wenn jemand im Vorfeld erkennen würde, daß sich eine brenzlige Situation ergibt und unmittelbar eingreifen kann. Die Kosten von 120.000 Euro wären also besser in eine zusätzliche Planstelle für einen Beamten investiert, der dann vor Ort Streife gehen und vor allem auch eingreifen kann.

Absolut brillante Sendung: Neues aus der Anstalt vom 13. 4.

Eben habe ich mir in der ZDF-Mediathek die letzte Sendung der Anstalt komplett angesehen. Mit einem Wort gesagt: Großartig! Applaus, Applaus!



Wunderbar! Worte die einem schwer zu denken geben sollten.. wie recht Er doch hat! Dieses Lied zum Thema ist heute noch genauso aktuell, wird wohl auch leider in Zukunft immer noch zutreffen. Zeitlos also!

Reinhard Mey - Nein meine Soehne geb ich nicht

Folgt auf die Finanzkrise der totale Kollaps?

Finanzkrise? Ach was, wir drucken einfach mehr Geld, dann wird's schon passen!!

Keine Panik!

Ein sehr interessanter Bericht des ZDF zum Thema Finanzkrise und den möglichen Folgen.

Donnerstag, 15. April 2010

Wann hört Deutschland endlich auf den tiefgründigsten Liedermacher "Nein, meine Söhne geb ich nicht!

Wie lange will man es mit der US-Vasallentreue und dem Gesichtwahren noch treiben? Auch diese vier starben den Heldentod nicht für Deutschland sondern für einen sinnlosen von den USA angezettelten Krieg. Mein tiefstes Beileid gehört den Angehörigen. Wenn ich der Vater von einen der gefallenen Soldaten wäre, müsste man mich wegsperren, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Spiegel.de: Vier deutsche Soldaten in Afghanistan getötet
Berlin - Keine zwei Wochen nach dem tödlichen Gefecht bei Kunduz sind am Donnerstag wieder vier deutsche Soldaten gefallen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE waren die Deutschen während einer Operation nahe der Stadt Baghlan mit Panzerfäusten angegriffen worden. Dabei wurden laut Einsatzführungskommando vier Bundeswehrsoldaten getötet und fünf weitere verletzt.
Da sind bekannterweise fast 80% der Bundesbürger dagegen, daß unsere Soldaten in Afghanistan Turbanträger und Langbärte durch die Mohnfelder jagen, doch Guttenberg und Merkel kümmert das einen Scheiß.

Wann hört Deutschland endlich auf den tiefgründigsten Liedermacher der Republik "Nein, meine Söhne geb ich nicht!" von Reinhardt Mey?!?! Wenn die Leute, die die Auslandseinsätze in Afghanistan koordinieren, wehrpflichtige Kinder hätten, würden bestimmt viele Entscheidungen anders fallen..


Reinhard Mey Nein meine Soehne geb ich nicht!