Montag, 2. Mai 2011

NATO tötete Gaddafis Sohn und drei Enkel

Regierungsvertreter sagen, dass Gaddafi beim Überfall anwesend war, aber unverletzt blieb

Jason Ditz

Laut Vertretern der libyschen Regierung tötete die NATO mit einem Luftüberfall auf ein Haus in Tripoli Muammar Gaddafis jüngsten Sohn Saif al-Arab al-Gaddafi und drei seiner Enkelkinder. Sie sagten weiter, dass Gaddafi selbst bei dem Überfall anwesend war, aber unverletzt blieb.

Die NATO bestritt, es auf einen von ihnen abgesehen zu haben und behauptete, sie habe eine „Kommandozentrale“ in die Luft gejagt und nicht ein Wohngebäude. Libysche Rebellen feierten das Ereignis in Benghazi. Vertreter der Rebellenfraktion behaupteten, dass die Geschichte wahrscheinlich ein Trick sei, um Sympathien zu erringen. Das Weiße Haus teilte mit, es habe die Berichte mitbekommen, aber darüber hinaus keine Informationen.

Saif al-Arab (nicht zu verwechseln mit Saif al-Islam al-Gaddafi, Muammars zweiten Sohn) war der am wenigsten bekannte Sohn des Langzeitdiktators und verbrachte einen großen Teil der letzten paar Jahre als Student in Deutschland. Es gab keine Berichte über seine Teilnahme an regierungsfreundlichen Demonstrationen oder über öffentliche Stellungnahmen zugunsten der Herrschaft seines Vaters.

In der Tat war das aufregendste Ereignis rund um die Person des ermordeten Gaddafi-Sohns die Beschlagnahme seines Ferraris wegen eines lärmenden Auspuffs durch die deutsche Polizei.

Dieser Überfall, sowie auch die Bombardierung einer Schule für behinderte Kinder, legen die Vermutung nahe, dass die Eskalierung des Krieges durch die NATO zu der Auswahl von anfechtbareren Zielen führt.

erschienen am 30. April 2011 auf > www.antiwar.com > Artikel

Sonntag, 1. Mai 2011

Schnittpunkt:2012: Nullpunkt

Schnittpunkt:2012: Nullpunkt: "Seit geraumer Zeit 'arbeiten' die Regierungen weltweit gegen ihre Bürger, gegen ihr Volk. Sie beschliessen Gesetze, als wären die Bürger nicht der Souverän, sondern Sklaven ... und sie benutzen dafür Argumente, die offensichtlich an den Haaren herbeigezogen sind. Sie wissen, in den westlichen Demokratien gibt es keine wirklichen Alternativen, welche die Wähler tatsächlich als Protest wählen könnten. Schöne, aber nichtssagende Richtungsbezeichnungen wie links, mitte links, rechts, mitte rechts, konservativ, liberal, neo liberal zeugen von der abstrakten Kreativität der Parteiideologen. Dabei wird alles recht schwammig aufgeweicht. Sozialisten stehen tatsächlich nicht mehr zum Sozialismus, Grüne nicht mehr zu einem ökologischen Grüngedanken, ... es artet zu einem riesigen Betrug aus und sie, die Politiker wahlkämpfen die gesamte Legislaturperiode, denn schliesslich müssen sie versuchen ihren Arsch zu retten. Wer schlussendlich durch den Rost fällt oder kein Zugpferd mehr ist, wird mittels Versorgungsposten in die politische Rente geschickt. Dort ist meist noch mehr zu verdienen, als in der realen Politik."